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Umweltschutz und Holzverbrennung müssen sich nicht gegenseitig ausschließen!

 

 

 

Umweltschutz und Holzverbrennung

 

Verbrennen Sie ausschließlich Naturbelassenem, lufttrockenem Holz in Scheiten oder Stücken

mit maximal 20-30 % Restfeuchte. Anhaftende Rinde kann mit verfeuert werden.

 

Das Brennholz wird am besten zwischen Dezember und Februar geschlagen und sofort - vor dem Lagern - gespalten. Das Austrocknen des Holzes wird so wesentlich gefördert. Die einzelnen Scheite dürfen 10 bis maximal 20 Zentimeter Umfang haben.

 

Sie müssen das Brennholz vor dem Verbrennen 2 bis 3 Jahre luftig, vor Regen und vor Feuchtigkeit geschützt lagern. Nach 2 bis 3 Jahren Lagerzeit hat das Holz nur noch maximal 15 bis 20 % Restfeuchte. Es heizt hervorragend und verbrennt schadstoffarm.

 

Die Lagerung ist am besten unter einem vorgezogenen Dach oder in einer luftigen Holzhütte. Wenn es zu Kreuzstapeln aufgeschichtet wird, lagert es am besten.

 

Lagern Sie ihr Frischgeschlagenes Holz nicht im Keller. Dort kann es nicht austrocknen, sondern stockt. Nur ganz trockenes Holz kann in einem gut belüfteten Keller gelagert werden.

 

Sie dürfen das Holz niemals in eine Plastikplane einpacken. Holz braucht Luft und Wind zum Trocknen.

 

Wenn Sie ganz sichergehen wollen, ob die Qualität ihres trockenen Holz stimmt, bitten Sie Ihren Schornsteinfeger/-in, Ihr Brennholz zu untersuchen. Er hat ein Feuchte - Messgerät. Die Elektrode wird ins Holz geschlagen, die Holzart eingestellt- und schon zeigt das Gerät exakt die Restfeuchte an.

 

Holz verschiedener Baumarten hat unterschiedliche Heizwerte. Wer Holz nach Gewicht kauft kommt bei Weichholz am besten weg - aber trocken muss es sein! Wer das Holz für den Ofen nach Raummetern bemessen kauft, der nimmt besser Hartholz.

 

Eichen- und Buchenholz hat den höchsten Heizwert nach Volumen. Ein Raummeter luftgetrocknetes Laubholz mit 20 % Restfeuchte - das sind rund 450 Kilogramm Holz - enthält soviel Heizenergie wie 250 Liter Heizöl oder 420 Kilogramm Braunkohlebriketts. Soviel fossile Energie wird eingespart, wenn stattdessen mit Holz im Ofen geheizt wird.

 

Halten Sie sich immer genau an die Bedienungsanleitung ihrer Feuerstätte und verwenden Sie ausschließlich die vom Hersteller genehmigten Brennstoffe.

 

 

Müll zu verheizen ist streng verboten!

 

 

Holzverbrennung Punkt für Punkt positiv

 

Holz ist lebenswichtig. Der Baum lebt mit dem Menschen auf der Erdoberfläche. Ihre Lebenskreisläufe sind eng vernetzt.

 

 

Bäume schlucken Kohlendioxid, das der Mensch ausatmet. Aus dem darin enthaltenen Kohlenstoff bauen sie Lignin und Zellulose, Rinde und Wurzeln, Äste und Blätter auf. In ihren Blättern und Nadeln produzieren Bäume wie in Millionen winziger chemischer Fabriken den Sauerstoff, den wir Menschen zum Atmen und Leben brauchen.

 

Holz reinigt die Luft von Treibhausgasen: Über 6 Tonnen Kohlendioxid fischt ein ausgewachsener

Laubbaum pro Jahr mit seinen Blättern aus der Luft. Seit Jahrmillionen sorgen Bäume so für das

Gleichgewicht der Gase, das Leben auf unserem Planeten erst möglich macht.

 

Holz macht keine Schulden bei der Natur. Es gibt nur soviel Kohlendioxid ab, wie es zuvor als Baum aus der Luft geholt und gebunden hat. Dabei ist es gleichgültig, ob das Holz verbrennt oder im Wald verrottet - die Kohlendioxidabgabe bleibt immer gleich. Neue Bäume schlucken das Kohlendioxid, das Holz beim Verbrennen abgibt. Ein geschlossener Kreislauf, Gleichgewicht der Natur.